Herzlich Willkommen in Hoyerswerda

Wir sind die Kirchengemeinde der Neuapostolischen Kirche in Hoyerswerda. Bei uns ist jeder herzlich willkommen. Unsere Mitglieder organisieren in ehrenamtlicher Tätigkeit zahlreiche Aktivitäten für verschiedenste Altersgruppen und Interessen, sodass sich jeder wohlfühlen kann. 

Im Mittelpunkt unserer Gemeinschaft steht der regelmäßige, gemeinsame Gottesdienst. Hier empfangen wir Gnade, Trost und Hoffnung und bereiten uns auf die bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi vor. 

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck von unserem Gemeindeleben und besuchen Sie jederzeit gerne einen Gottesdienst in unserer Gemeinde. Wir freuen uns auf Sie.

Portrait

Die Gemeinde Hoyerswerda zählt zu den eher kleineren Gemeinden trotz eines größeren Gebäudes. Dieses dient oft für die gemeinsamen Gottesdienste im Gemeindeverbund.

Die Leitung hat zu Beginn 2022 der Gemeindeevangelist und Vorsteher Frank Renaud übernommen. Ihm stehen aktuell 2 Priester und 2 Diakone zur Unterstützung zur Seite.

Unser Kirchengebäude in Bildern

Info und Kurzchronik

Die Stadt Hoyerswerda liegt 55 km nordöstlich von Dresden entfernt im Zentrum der Lausitz.

Lange Zeit war Hoyerswerda ein beschauliches Ackerbürgerstädtchen, in dem Sorben und Deutsche nebeneinander lebten. In der Gründerzeit, mit dem Beginn des Zeitalters der Industrialisierung, gewann die Stadt wirtschaftlich immer mehr an Bedeutung. Um 1905 lag die Einwohnerzahl bei rund 5000. Erste neuapostolische Christen zogen 1936 vom schlesischen Jauer nach Hoyerswerda. Der Gottesdienstbesuch erfolgte in der damaligen Stadt Lautawerk, das heutige Lauta. Ab Mitte der 1950-er Jahre wurde Hoyerswerda zur Wohnstadt für die Familien der Kohlekumpel und Energiearbeiter des Lausitzer Braunkohlereviers. Rund 30 Jahre später wohnten hier über 70 000 Menschen. Heute gibt es 31.700 Einwohner.

Berühmte Personen haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen wie z.B. der Liedermacher Gerd Gundermann, die Schriftstellerin Brigitte Reimann und nicht zuletzt der Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers der Welt, Konrad Zuse.

Mit dem wachsen der Wohnstadt gab es auch eine rege Zuwanderung von neuapostolischen Christen. Im Januar 1952 wurde Hoyerswerda eine eigenständige Gemeinde. Die Gottesdienste wurden zunächst in einer Wohnung, dann in verschiedenen gemieteten Räumen gehalten. In diesen „Entwicklungsjahren“ wuchs die Gemeinde auf 140 Geschwister. Es entstand ein reges Gemeindeleben. Es wurde ein Chor und später eine 4-stimmige Flötengruppe gegründet. Die Kinder- und Jugendarbeit nahm Regional und Überregional Fahrt auf. Im Laufe der Jahre entstand immer mehr der Wunsch nach einem eigenen Kirchengebäude.

1988 wurde der Gemeinde ein Baugrundstück am Rande der Stadt angeboten. Erst einmal waren alle froh. Mit der „Wende“ kam vom damaligen neuen Bürgermeister die Aussage: „….eine Kirche gehört nicht an den Rand, sondern in das Zentrum einer Stadt“. Somit waren am 16. Mai 1992 alle Weichen gestellt für die Grundsteinlegung und im November des gleichen Jahres für die Einweihung unserer Kirche. Mitten im Wohngebiet der Neustadt von Hoyerswerda, wo auch viele unserer Geschwister wohnen. Zurzeit besuchen 50 Geschwister die Gottesdienste. Ein gemischter Chor, ein Frauen- Männer- und Kinderchor und eine Musikgruppe umrahmen unsere Gottesdienste. Wir haben eine Vorsonntagschule, eine Sonntagschule und eine Seniorengruppe. Die Jugend ist im Kirchensprengel „Lausitz“ integriert.

Seit diesem Jahr gehört die Gemeinde zum neu gegründeten Kirchenverbund der Gemeinden Spremberg/Weißwasser/Hoyerswerda unter der Leitung des Vorstehers Ev. Frank, Renault. Zwei Priester und zwei Diakone unterstützen den Vorsteher in der seelsorgerischen Arbeit. Unsere kranken Geschwister und wer möchte hat die Möglichkeit die Gottesdienste via Bild und Ton zu verfolgen.

Wir haben auch eine „Schuhkartongemeinde“ in Argentinien, in Buenos Aires. Neben dem regelmäßigen Austausch über das jeweilige Gemeindeleben waren auch Geschwister aus unserer Gemeinde 2018 zu einem Besuch in Buenos Aires.

Besonderen Kontakte pflegen wir zu unseren Nachbarn. Dazu gehört ein katholischer Kindergarten. Neben den ökumenischen Kontakten gibt es Besuche der Kinder in unserer Kirche, das Singen in einem gemeinsamen gemischten Chor anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kindergartens, aber auch das überbringen von kleinen Präsenten zu bestimmten festlichen Anlässen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von unserem BAP Krause am 28.06.2022.

 

Ich besuche zum ersten Mal einen Gottesdienst. Was muss ich beachten?

Die Kirche öffnet zu den zwei wöchentlichen Gottesdiensten. Einlass ist am Mittwochabend ab 19 Uhr und am Sonntagmorgen ab 9:30 Uhr. Durch Feiertage und den Gemeindeverbund mit Spremberg und Weißwasser kann es Abweichungen kommen, die unter der Rubrik Termine einzusehen sind. 

Nein. Das Gottesdienstangebot richtet sich vorbehaltlos an alle interessierten Menschen. Es ist weder eine Kirchenmitgliedschaft noch ein Taufnachweis erforderlich. Wir laden Freunde und Gäste unseres Glaubens zu dem Zeitpunkt herzlich ein. 

Unbedingt. Die Einladung zum Gottesdienst kennt keine Altersbegrenzung. Die Platzwahl ist auch mit Kindern frei. Im Bedarfsfall gibt es Nebenräume als Rückzugsort, die durch eine Glasscheibe trotzdem die teilnahme ermöglichen. Ein Kinderangebot gibt es im Regelfall außerhalb der Ferien an mind. 2 Sonntagen parallel zum Gottesdienst. 

Die Abläufe in einem Gottesdienst können beim ersten Erleben möglicherweise fremdartig sein. Es gibt allerdings nichts faslch zu machen. Lassen Sie sich einfach auf das Wirken Gottes ein.

Der Gottesdienst beginnt mit einem Gemeindelied und einem anschließenden Gebet. Es folgen 2 bis 3 Predigtbeiträge. Zwischendurch singt der Gemeindechor. Im weiteren Verlauf betet die Gemeinde gemeinsam das Gebet "Unser Vater" und empfängt Sündenvergebung. Der Höhepunkt des Gottesdienstes ist die Feier des Heiligen Abendmahles. Alle Getauften, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen, sind zur Entgegennahme der ausgesonderten Hostie am Altar eingeladen. Bei Glutenunverträglichkeit wird zuvor um einen Hinweis gebeten. Der Gottesdienst wird dann durch ein weiteres Gebet sowie ein gesungenes dreifaches  "Amen" beendet. 

Es gibt keine Kleidervorschriften. Viele Gottesdienstbesucher wählen zwar eine festliche Garderobe. Nichtsdestotrotz sind auch "casual Looks" praktiziert und akzeptiert. Wir ermutigen, sich so zu kleiden, wie Sie sich wohlfühlen. 

Der Kirchensaal ist barrierefrei zu erreichen. Das Betreten des Gebäudes mittels Rollator, Rollstuhl usw. ist problemlos möglich. Ein Behinderten-WC ist ebenfalls vorhanden.

Für Hörgeschädigte gibt es im Eingangsbereich eine begrenzte Anzahl an Kopfhörern. Bitte nehmen Sie dazu gern Kontakt zum Diakon am Eingang auf.

Im gesamten Kirchengeäude herrscht freie Platzwahl. Lediglich für den Gemeindechor sind Plätze reserviert.

Auf dem Kirchengrundstück steht eine begrenze Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Wir empfehlen die Nutzung der straßenbegleitenden Parkmöglichkeiten um die Kirche herum.

Wir fotografieren.....

.....während der Veranstaltungen

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